3.000€ zur 30. Spendenübergabe des Lions Club Kehdingen

Am Dienstag den 17. September traf sich, wie jede Woche, die Rollstuhlsport-Gruppe des Bützflether Integrationssports. Auf der Zuschauertribüne sitzen drei Vertreter des Kehdinger Lions Clubs: Dietmar Bruss, Wilhelm Rolapp und Oliver Cassau. Gut gelaunt beobachten sie zusammen mit Abteilungsleiterin Ulla Bunge die Gruppe aus ca. 25 Teilnehmern und Helfern dabei, wie sie in Stationen unter anderem verschiedene Gymnastik- und Wurfübungen sowie verschiedene Ballspiele ausüben. In diesem Jahr überreicht der Lions Club seine 30. Spende an den Integrationssport. Sie bekämen auch viele internationale Spendenanfragen, möchten aber gerne die eigene Region achten. „Regionalität ist uns wichtig“, sagte Oliver Cassau. Es gibt im Umkreis insgesamt sieben Clubs, die gemischt, rein weiblich oder, wie der Kehdinger Club, rein männlich aufgestellt sind. Die Mitglieder unternehmen viel miteinander in Form von Ausflügen oder Besichtigungen. Dies stärke den Zusammenhalt untereinander. Auch Jugendliche und junge Erwachse können sich in den Leo Clubs engagieren und dort helfen, wo Hilfe benötigt wird.

Bis zum Ende der Stunde wusste noch niemand, wie hoch die Spende in diesem Jahr ausfallen wird. Dann überreichen die Vertreter der Lions begleitet von lautem Jubeln und Applaus einen Spendencheck im Wert von 3.000€ an die Integrationssportabteilung. Abteilungsleiterin Ulla Bunge strahlt und der zweite Vorsitzende des TuSV Bützfleth, Bernd Bischoff, hält eine kleine Dankesrede. Er sei sehr begeistert, wie viele Spenden diese Abteilung erreichen und bedankt sich im Namen des gesamten Vorstandes.

Die Spenden ergäben sich aus den jährlichen Punschverkäufen auf den Weihnachtsmärkten in Bützfleth und Drochtersen, dessen Erlös vollständig in den Behindertensport fließt. Oliver Cassau betont aber auch noch einmal, dass dies alleine nicht reicht, um auf die jährliche Spendensummen zu kommen. Hierfür rundet der Lions Club mit eigenen Mitteln großzügig auf. Er würde sich wünschen, dass noch mehr Menschen auf die Märkte kommen und Punsch kaufen, um zu diesen Aktionen beizutragen. „Das Ziel ist es schließlich, möglichst viel zu spenden“, so Cassau. Am Ende ließen alle zusammen den Abend bei einem gemütlichen, selbstgemachten Essen im Vereinsheim ausklingen.